Stromspartipps

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Stromspartipps2018-03-26T15:42:29+00:00

Stromspartipps

Hier haben wir eine Sammlung interessanter Energiespartipps für Sie zusammengestellt:

Allgemeine Stromspartipps

Empfohlene Temperaturen

18 Grad Celsius im Arbeitszimmer
18 Grad Celsius im Schlafzimmer
20 Grad Celsius im Kinderzimmer
20 Grad Celsius im Hobbyraum
20 Grad Celsius in der Küche
22 Grad Celsius im Wohnzimmer
24 Grad Celsius im Bad

  • Stoßlüften statt Dauerlüften: Öffnen Sie im Abstand von zwei Stunden alle Fenster eines Raumes vollständig für fünf Minuten, um einen hohen und schnellen Luftaustausch zu erzielen.
  • Senken Sie die Wohnraumtemperatur in der Heizperiode. Jedes zusätzliche Grad Celsius erhöht Ihren Energieverbrauch um sechs Prozent.
  • Wer tagsüber außer Haus ist, sollte die Heizung nicht zu sehr herunter drehen. Denn es kostet mehr Energie, ausgekühlte Räume wieder aufzuheizen, als sie dauerhaft niedrig temperiert zu halten. Elektronische Thermostatventile, die man auch nachträglich einbauen kann, ermöglichen es, Wohnräume individuell und nur zu den gewünschten Zeiten zu heizen.
  • Durch Schließen der Rollläden in der Nacht können ebenfalls bis zu 15 % Energie eingespart werden. Voraussetzung: ein dichter Rollladen und ein wärmegedämmter Rollladenkasten.
  • Wer in den Urlaub fährt, kann die Temperatur absenken. 15 Grad Celsius oder weniger sind in Ordnung. Aber: Stellen Sie die Heizungsanlage im Winter niemals ganz aus, damit Ihre Wohnung nicht auskühlt und die Heizung nicht einfriert.
  • Richten Sie Ihr Haus / Ihre Wohnung so ein, dass Sie möglichst viel Tageslicht nutzen können.
  • Wenn Sie einen Raum verlassen, sollten Sie das Licht ausschalten. Beachten Sie aber, dass Energiesparlampen beim Einschalten abgekühlt sein müssen, da sich sonst die Lebensdauer verkürzt. Daher sollten Sie Lampen eingeschaltet lassen, wenn die Leuchtpause nur einige Minuten betragen würde.
  • Um die Lichtausbeute der Lampen und Leuchten zu erhalten, sollten Sie diese regelmäßig reinigen.
Kühl- und Gefriergeräte sind im Gegensatz zu anderen Haushaltsgeräten ständig im Einsatz und verbrauchen daher ständig Strom. Ihr Anteil am Stromverbrauch im Haushalt beträgt rund 33 %.
Je größer der Kühlschrank und das Gefriergerät sind, desto höher ist der Energieverbrauch. Effizienz heißt deshalb: Größe und Funktionen der Geräte sollten dem tatsächlichen Bedarf – Haushaltsgröße und Lebensgewohnheiten – entsprechen.
Single- und Zwei-Personen-Haushalte benötigen ein Kühlraumvolumen von etwa 120 bis 140 Litern (l), für jede weitere Person rechnet man 60 l (ohne Gefrierfach).

  • Platzieren Sie Ihr Kühl- oder Gefriergerät möglichst nicht neben Herd oder Heizung, und schützen Sie es vor direkter Sonneneinstrahlung.
  • Überprüfen Sie die Lagertemperatur Ihres Kühl- oder Gefrierschranks. Im Kühlschrank sind 7 Grad Celsius, im Gefrierschrank -18 Grad Celsius optimal.
  • Sparen Sie durch regelmäßiges Abtauen: Mit jedem Millimeter Reifschicht steigt der Stromverbrauch um sechs Prozent.
  • Stellen Sie niemals noch warme Lebensmittel in den Kühlschrank, sondern lassen Sie diese erst abkühlen.
  • Verbrauchen Sie vor einem längeren Urlaub Ihre Vorräte, und schalten Sie das Gerät ab. Lassen Sie die Kühlschranktür offen stehen, um Geruchs- und Schimmelbildung zu vermeiden.
Heute besitzt fast jeder zweite Haushalt eine Spülmaschine. Alle Geräte der Effizienzklasse A verfügen über verbrauchsarme Sparprogramme und kommen daher mit weniger Strom und Wasser aus. Fast immer reicht das 55 Grad Celsius-Spülprogramm. Das Wasser wird weniger aufgeheizt, was bis zu 25 Prozent Strom spart.

Wie viel Strom verbraucht ein Geschirrspüler?

1 Person im Haushalt: Verbrauch von ca. 120 kWh pro Jahr
2 Personen im Haushalt: Verbrauch von ca. 200 kWh pro Jahr
3 Personen im Haushalt: Verbrauch von ca. 245 kWh pro Jahr
4 Personen im Haushalt: Verbrauch von ca. 325 kWh pro Jahr

  • Spülen Sie Ihr Geschirr nicht unter fließendem Wasser vor. Das kostet unnötig Zeit, Wasser und Energie.
  • Sammeln Sie das gebrauchte Geschirr in der Spülmaschine und halten Sie die Tür geschlossen, damit die Speisereste nicht antrocknen.
  • Schalten Sie die Maschine grundsätzlich nur bei voller Beladung an.
  • Wählen Sie das passende Spülprogramm nach Geschirrart und Verschmutzungsgrad. Bei leichter Verschmutzung reichen Sparprogramme.
  • Achten Sie auch auf die richtige Dosierung von Salz und Klarspüler gemäß dem Wasserhärtebereichs Ihres Versorgungsgebietes.

Wie viel Strom verbraucht eine Waschmaschine?

1 Person im Haushalt: Verbrauch von ca. 70 kWh pro Jahr
2 Personen im Haushalt: Verbrauch von ca. 125 kWh pro Jahr
3 Personen im Haushalt: Verbrauch von ca. 200 kWh pro Jahr
4 Personen im Haushalt: Verbrauch von ca. 265 kWh pro Jahr

  • Senken Sie die Waschtemperatur: Weißwäsche wird heute bereits bei 60 Grad Celsius, Buntwäsche bei 40 Grad Celsius sauber.
  • Verzichten Sie bei normal verschmutzten Textilien auf die Vorwäsche. Hartnäckige Flecken vor dem Waschen mit ökologisch verträglichen Mitteln vorbehandeln, zum Beispiel mit Gallseife.
  • Setzen Sie bei kleinen Wäschemengen und leicht verschmutzter Wäsche möglichst Kurz- oder Energiesparprogramme bei 30 Grad Celsius ein.
  • Schleudern Sie die Wäsche bei mindestens 1.200 Umdrehungen pro Minute. Denn: Je geringer die Restfeuchte der Wäsche, desto niedriger ist der Stromverbrauch, der anschließend für den Trockner zu Buche schlägt.
  • Lassen Sie Ihre Wäsche an der Luft trocknen! Machen Sie sich die Mühe, die Wäsche vor dem Aufhängen in Form zu ziehen und zu glätten. So sparen Sie Zeit und Strom beim Bügeln.
  • Nutzen Sie das gesamte Fassungsvermögen der Waschtrommel. Damit sparen Sie 15 bis 20 Prozent Strom.
  • Schleudern Sie die Wäsche möglichst auf hoher Drehzahl. So hat die Wäsche wenig Restfeuchte und der Trockner muss nicht so lange laufen.
  • Der Trockner sollte voll beladen sein. Trocken Sie daher die gesamte Waschmaschinenladung auf einmal.
  • Übertrocknen kostet Energie und schadet zudem den Textilien.
  • Nach jedem Trockenvorgang sollten sie das Flusensieb reinigen und bei Kondensationstrocknern, den Kondensationsbehälter. Angesammelte Flusen verschlechtern die Leistung des Trockners.

Was ist günstiger – baden oder duschen?

Vollbad (37 Grad Celsius)

  • Wasserverbrauch von 120 – 150 l
  • Stromverbrauch von 4,0 – 5,0 kWh

Duschbad (37 Grad Celsius)

  • Wasserverbrauch von 30 – 50 l
  • Stromverbrauch von 1,0 – 1,7 kWh
  • Verzichten Sie auf ein Vollbad, eine kurze Dusche reicht meist völlig aus. Duschen spart nicht nur Wasser sondern auch Energie, denn es wird nur etwa ein Drittel des Stroms benötigt.
  • Während des Einseifens sollten Sie die Dusche abstellen. Auch beim Zähneputzen und Nassrasieren sparen Sie Warmwasser, indem Sie den Hahn nur zum Spülen aufdrehen.
  • Tropfende Hähne sollten schnellstmöglich repariert werden, denn wenn pro Minute nur 10 Tropfen fallen, bedeutet das 170 Liter verschwendetes Wasser pro Monat!

Wieviel Strom verbraucht ein Elektroherd?

1 Person im Haushalt: Verbrauch von ca. 195 kWh pro Jahr
2 Personen im Haushalt: Verbrauch von ca. 290 kWh pro Jahr
3 Personen im Haushalt: Verbrauch von ca. 445 kWh pro Jahr
4 Personen im Haushalt: Verbrauch von ca. 575 kWh pro Jahr

Wieviel Strom wird beim Backen und Braten benötigt?

Backofen vorgeheizt
Rührkuchen: 1,7 kWh und Schweinebraten 2,2 kWh

Backofen kalt angestellt
Rührkuchen: 1,4 kWh und Schweinebraten 2,8 kWh

Ersparnis
Rührkuchen: 17% und Schweinebraten 18%

  • Heizen Sie nicht unnötig vor. Sie sparen etwa 17 Prozent Strom! Ausnahmen: Biskuit- und Blätterteig oder Filet.
  • Öffnen Sie die Backofentür nicht öfter als nötig.
  • Nutzen Sie die Nachwärme durch frühzeitiges Abschalten ca. 5 bis 10 Minuten vor Ende der Back- bzw. Garzeit.
  • Bereiten Sie beim Backen mehrerer Speisen gleichzeitig zu. Vor allem die Heißluftbeheizung ermöglicht es, zeitgleich auf mehreren Ebenen zu backen und zu braten.
  • Sie sparen viel Zeit und Energie gegenüber einem Herd, wenn Sie Ihr Mikrowellengerät zur Zubereitung kleiner bis mittlerer Mengen benutzen. Bei mehr als 2 Portionen sollten Sie den Backofen bevorzugen.
  • Decken Sie Ihr Kochgeschirr mit gut schließbaren Deckeln ab. Dies spart im Vergleich zum Kochen ohne Deckel bis zu 75 Prozent Strom.
  • Damit keine Wärme verloren geht, sollten die zum Kochen verwendeten Töpfe und Pfannen zur Kochstelle Ihres Herdes passen. Insbesondere deutlich größere Kochflächen verursachen einen unnötig hohen Energieverbrauch. Außerdem sollten Kochtöpfe einen möglichst glatten Boden haben, damit die Wärme von der Kochplatte über eine große Auflagefläche weitergegeben werden kann.
  • Benötigt man größere Mengen an heißem Wasser ist es ratsam einen Wasserkocher zu benutzen, da dieser deutlich sparsamer im Energieverbrauch ist.
  • Selbstreinigende Backöfen sind sehr bequem, verbrauchen aber viel Energie beim Reinigungsprozess. Deshalb: Lieber fleißig selbst putzen und am besten Schmutzreste sofort entfernen!
  • Speisen mit langer Gardauer bereiten Sie am bestem im Schnellkochtopf zu. So sparen Sie Strom und Zeit.
  • Meiden Sie den Stand-by-Betrieb – häufig zu finden bei Fernsehern, Stereoanlagen, Computermonitoren, Druckern etc. Auch als energieeffizient ausgewiesene Geräte verbrauchen im Stand-by-Betrieb unnötig Strom. Mit einer ausschaltbaren Steckerleiste können Sie gleich mehrere Geräte auf einmal vom Netz nehmen – ideal für PC oder Hi-Fi- Anlagen.
  • Steckernetzteile sind „heimliche Stromverbraucher“. Entfernen Sie sie aus der Steckdose, wenn das daran angeschlossene Gerät nicht benutzt wird.
  • Löschen Sie das Licht, wenn Sie einen Raum verlassen und lassen Sie Radio, Fernseher, Computer oder Drucker nicht nebenbei laufen. Wenn Handy, elektrische Zahnbürste oder Rasierapparat gerade nicht geladen werden, sollten die Ladestationen vom Netz genommen werden. Sonst ziehen sie unnötig Strom.
  • Auch mit Zeitschaltuhren lässt sich unnötiger Stromverbrauch im Stand-By vermeiden. Sie können ohne Probleme vor die elektrischen Geräte geschaltet werden. Mit einer mechanischen oder digitalen Zeitschaltuhr wird programmiert, wann die elektrischen Geräte (z.B. Weihnachts-, Dekorations- oder Aquariumsbeleuchtung) aus- und wieder eingeschaltet werden.
  • Eine Maschine 60 Grad Celsius-Wäsche waschen
  • Eine Stunde lang staubsaugen
  • Fünf Stunden am Computer arbeiten
  • Neun Liter Tee aufbrühen
  • Zehn Stunden lang fernsehen
  • 15 Hemden bügeln
  • 16 Stunden lang eine Glühbirne (60 W) brennen lassen
  • 40 Stunden mit dem CD-Player Musik hören
  • 70 Tassen Kaffee kochen
  • 2.500-mal elektrisch rasieren
  • 4.800 Zitronen auspressen

VERLEIH VON STROMMESSGERÄTEN

Sie haben Interesse sich ein Strommessgerät auszuleihen? Dann wenden Sie sich bitte telefonisch an
089 / 96 05 76 – 16
089 / 96 05 76 – 17
089 / 96 05 76 – 18
089 / 96 05 76 – 19

Verleih von Strommessgeräten (kostenlos)

In jedem Haushalt befinden sich unerkannte Stromfresser. Um einen erhöhten Verbrauch bei der Jahresabrechnung vorzubeugen, können Sie sich bei uns Strommessgeräte ausleihen.

Kaution: 40,00 €
Leihfrist: 2 Wochen (kann nach Rücksprache verlängert werden)

Bitte reservieren Sie das Gerät vorab telefonisch unter:

Frau Wittmann
Tel: 089 / 96 05 76 – 16
Fax: 089 / 96 05 76 – 73
E-Mail: vwittmann@gwi-info.de

Frau Berger
Tel: 089 / 96 05 76 – 17
Fax: 089 / 96 05 76 – 73
E-Mail: kberger@gwi-info.de

Frau Winkler
Tel: 089 / 96 05 76 – 18
Fax: 089 / 96 05 76 – 73
E-Mail: awinkler@gwi-info.de