Photovoltaik

Photovoltaik2018-03-26T15:44:55+00:00

Allgemeine Informationen (Checkliste)

Bei Interesse zur Installation einer Strom-Eigenerzeugungsanlage z.B. einer Fotovoltaikanlage bitten wir um Beachtung:

  • Der Netzbetreiber (SVI) soll schon in der Planungsphase mit eingebunden werden.
  • Anmeldung der Anlage bei Neubau oder Erweiterung hat vor Baubeginn zu erfolgen. Anlagen deren Anmeldung nach Baubeginn erfolgt, haben keinen Anspruch auf Anschluss.
  • Bei Montage eines kundeneigenen Stromzählers (gilt nur für PV-Anlagen), auf Wunsch des Kunden, wird dem Kunden eine jährliche Abrechnungsgebühr in Höhe von 10,00 € (netto) in Rechnung gestellt, bzw. mit der Jahresabrechnung verrechnet. Der Kunde muss auch die erforderliche Nacheichung des Zählers sicherstellen. (§ 448 I BGB)
  • Zur Anmeldung an das Niederspannungsnetz sind ab dem 01.02.2004 die Ergänzenden Unterlagen zur Anmeldung von Eigenerzeugungsanlagen mit beizulegen.

Alle weiteren Informationen zum Thema „Neubau bzw. Erweiterung einer Strom-Eigenerzeugungsanlage“ finden Sie im Bereich Netzbetreiber.

Aktuelles

Entsprechend der Besprechung vom 22.07.2003 beim VDN (Verband der Netzbetreiber) ist beim Anschluss einer Photovoltaikanlage folgendes zu beachten:

  • Wechselrichter-Nennleistung kleiner gleich 4,6 kVA
    • einphasige Anbindung über ENS oder dreiphasiger Spannungsrückgangsschutz
    • Messung über Wechselstromzähler
  • Wechselrichter-Nennleistung größer gleich 4,6 kVA
    • drei- bzw. mehrphasige Anbindung über ENS bis 30 kVA und eine jederzeit zugängliche Schaltstelle
    • Messung über Drehstromzähler

Es wird eine Überlastbarkeit des Wechselrichters um 10 % für eine Stunde akzeptiert.

Eine entsprechende Konformitätsbescheinigung des Herstellers ist vorzulegen.

Hinweis des VDN an bestehende Anlagenbetreiber

Vor dem Hintergrund einer kontinuierlich ansteigenden Anzahl von dezentralen Stromerzeugungseinheiten erlangt deren Verhalten bei Störungen und damit verbundenen Änderungen der Netzfrequenz eine wachsende Bedeutung für die allgemeine Versorgungssicherheit.

Ein vorhandener Frequenzrückgangsschutz bei Erzeugungseinheiten ist neu einzustellen.Es ist somit sicherzustellen, dass eine dezentrale Erzeugungsanlage erst bei Unterschreiten von 47,5 Hz automatisch abgeschaltet wird. Der obere Grenzwert sollte 51,5 Hz betragen.

Sofern dies technisch nicht möglich ist, sollte die Einstellung möglichst nahe dieser Grenzwerte erfolgen.

Wir möchten Sie bitten, Ihre Eigenanlagen entsprechend den vorgenannten Grenzwerten einzustellen.

Für Ihre Unterstützung möchten wir uns im Voraus bedanken.

Bei technischen Fragen zum Thema wenden Sie sich an:
Tel.: 089/960 576 – 0
Fax.: 089/960 576 – 70
Mayerbacherstraße 42
85737 Ismaning

Robert Grüner
Tel.: 089/960 576 – 13
Tel.: 0160/746 85 96
Fax.: 089/960 576 – 70
info@stromversorgung-ismaning.de
rgruener@gwi-info.de